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In jedem Fall der richtige Zug!

Aufenthaltserlaubnis mithilfe eines erfahrenem Rechtsanwalts beantragen. Kompetent, professionell und zuverlässig - Rechtsanwalt Dubrowsky aus Rastatt

Innerhalb von Deutschland darf sich nicht jeder Angehörige eines Drittstaates unbegrenzt aufhalten. Besteht keine Aufenthaltsberechtigung wie etwa für EU-Bürger aufgrund der Freizügigkeit auf dem Gebiet der Europäischen Union, Art. 21 AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union), dann muss ein Aufenthaltstitel beantragt werden. Da die Erlangung eines solchen Titels ein langwieriger, bürokratisierter Prozess ist, empfiehlt sich hier die Beratung durch einen Rechtsanwalt.

Aufenthaltserlaubnis mithilfe eines Rechtsanwaltes erlangen

Grundsätzlich ist es Nicht-Deutschen im Sinne des Art. 116 GG , insbesondere Angehörigen eines Nicht-EU-Landes, untersagt sich über einen längeren Zeitraum in der Bundesrepublik Deutschland aufzuhalten und zu arbeiten. Von Kurzaufenthalten, zum Beispiel für touristische Zwecke abgesehen, ist hierfür ein sogenannter Aufenthaltstitel erforderlich. Hinter diesem Begriff verbergen sich verschiedene sog. Titel, die den dauerhaften Aufenthalt in Deutschland rechtlich ermöglichen. Darunter fällt etwa die Aufenthaltserlaubnis und die Niederlassungserlaubnis. Das sogenannte Schengen-Visum stellt demgegenüber keinen - über den touristischen Zweck hinausgehenden - Titel für einen dauerhaften Verbleib in der Bundesrepublik Deutschland dar.
Insbesondere für Investoren und Geschäftsleute stellt die Erlangung einer Aufenthaltserlaubnis eine willkommene Möglichkeit sich dauerhaft auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland aufzuhalten. Das Verfahren für die Erlangung einer Aufenthaltserlaubnis wird seit dem 01. Januar 2005 durch das Aufenthaltsgesetz (AufenthG), insbesondere in §§ 7 und 8 AufenthG, geregelt. Dabei wird die Aufenthaltserlaubnis nur auf Antrag erteilt. Die Erlaubnis ist grundsätzlich befristet und zweckgebunden. Für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis kommen nur bestimmten Gründen in Betracht:

  • Ausbildung
  • Investitionen
  • Erwerbstätigkeit
  • Aufenthalt aus humanitären, völkerrechtlichen oder politischen Gründen
  • Familiäre Gründe; Insbesondere Familienzusammenführung
  • Aufenthalt für ehemalige Deutsche und Familienangehörige

Darüber hinaus bestehen weitere Gründe, wie zum Beispiel Familiennachzug. Ein Familiennachzug setzt jedoch insbesondere voraus, dass ein berechtigtes Mitglied der Familie sich bereits rechtmäßig in der Bundesrepublik Deutschland dauerhaft aufhält und sein Aufenthalt durch einen entsprechenden Titel gesichert ist.

Allen Gründen ist freilich gemeinsam: ein langwieriger, komplexer und bürokratischer Prozess. Um hier den Überblick zu behalten, sollten Sie die qualifizierte Beratung eines Rechtsanwalts in Anspruch nehmen.

Investitionen in Deutschland tätigen

Wer eine Geschäftstätigkeit in Deutschland aufnehmen möchte - insbesondere durch Gründung einer GmbH, KG, OHG, GbR oder Aktiengesellschaft - oder hier prinzipiell einer Erwerbstätigkeit nachgehen will, wird vor weiteren Hürden gestellt, denn eine Aufenthaltserlaubnis gibt nicht automatisch das Recht, in Deutschland zu arbeiten oder ein Unternehmen zu gründen.

Eine Investition kommt vor allem für EU-Bürger in Betracht, denn für sie gilt in Deutschland die sogenannte Niederlassungsfreiheit §§ 49 ff. AEUV bzw. die Freizügigkeit für Arbeitnehmer §§ 45 ff. AEUV. Für Unternehmer aus anderen Staaten muss ein sogenanntes öffentliches Interesse bestehen, damit sie in Deutschland ein Unternehmen gründen dürfen. Dies besteht beispielsweise dann, wenn ein regionaler Bedarf vorhanden oder mit erheblichen Investitionen seitens des Unternehmers zu rechnen ist.

Kompetenter Ansprechpartner in Aufenthaltsfragen - Der Rechtsanwalt

Da die Erlangung eines Aufenthaltstitels von zahlreichen rechtlichen Faktoren abhängt und bereits ein formell unvollständiger Antrag zu einer Ablehnung führen kann, ist es Empfehlenswert zuvor die Beratung eines qualifizierten Rechtsanwaltes in Anspruch zu nehmen. Eine Garantie für die Erlangung eines Aufenthaltstitels gibt es jedoch nicht. Denn in jedem konkreten Fall findet eine Einzelfallabwägung durch die zuständige Behörde statt.

Ein qualifizierter Anwalt mit Kenntnissen aus den Bereichen des Verwaltungs-, insbesondere des Aufenthaltsrechtes, und des Gesellschaftsrechts kann Ihre Chancen und Risiken einschätzen und die in Ihrem konkreten Fall in Betracht kommenden Möglichkeiten aufzeigen.

Wir beraten jedoch nicht zum Themenkomplex des Asylrechts.