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In jedem Fall der richtige Zug!

Wohnungseigentumsrecht - Ihre Experten Kanzlei Dubrowsky Rastatt - Rechtsanwalt Dubrowsky aus Rastatt

Viele Käufer einer Eigentumswohnung unterschätzen die Komplexität des Wohnungseigentumsrechts. Das Wohnungseigentumsgesetz ist ihnen nicht geläufig. Spätestens in der ersten Eigentümerversammlung sehen sie sich plötzlich einem komplizierten und konfliktreichen rechtlichen Geflecht mit anderen Beteiligten wie Miteigentümern sowie Verwaltern ausgesetzt. Spätestens jetzt ist kompetenter Rechtsrat vom Experten gefragt.

Lassen Sie sich bereits vor dem Erwerb einer Eigentumswohnung umfassend über Ihre Rechte und Pflichten als Wohnungseigentümer beraten. In der Rechtsanwaltskanzlei Dubrowsky werden Sie persönlich und kompetent über die möglichen Stolpersteine beraten. Wir begleiten Sie rechtlich bei dem Erwerb Ihrer Eigentumswohnung.

Wohnungseigentumsrecht - nur mit Ihrem Rechtsanwalt

Meist wird einem Wohnungskäufer bereits bei der Abwicklung der rechtlichen Modalitäten des Kaufs bewusst, dass Wohnungseigentumsrecht ein sehr spezielles Rechtsgebiet ist. Rechtliche Begriffe wie Gemeinschafts- und Sondereigentum sowie die Teilungserklärung geben ihm einen ersten Eindruck davon, dass man es hier mit einer komplizierten Rechtsmaterie zu tun hat. Wer eine Wohnung kauft, begründet eine Vielzahl neuer rechtlicher Beziehungen und findet sich als Miteigentümer einer Immobilie wieder. Dieser Status berechtigt und verpflichtet in mehrfacher Hinsicht. Darüber hinaus können bereits der Kaufvertrag über die Wohnung sowie die folgenden Verträge mit Verwaltern sowie anderen Beteiligten nachteilige Klauseln zu Lasten des neuen Wohnungseigentümers enthalten. Der rechtliche Laie kann diese Klauseln und Regelungen kaum rechtlich zutreffend bewerten. Idealerweise lässt sich ein potentieller Käufer deshalb schon vor dem Kauf/Verkauf umfassend rechtlich beraten.

Das Wohnungseigentumsgesetz in seinen Grundzügen

Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) ist die wichtigste gesetzliche Grundlage, wenn es um Wohnungseigentum geht. Es regelt sowohl die Begründung von Wohneigentum, als auch die spätere Verwaltung und das Zusammenleben der Miteigentümergemeinschaft. Es enthält zwingende Vorschriften sowie das sogenannte dispositive Recht. Dispositives Recht bedeutet Regelungen, von denen durch Vereinbarung abgewichen werden kann. Dieser Unterschied ist in der Praxis nicht unwichtig. Jeder Wohnungseigentümer sollte beurteilen können, ob etwa zu seinen Lasten von gesetzlichen Regelungen abgewichen wird, bevor er entsprechenden Vereinbarungen zustimmt. Diese Prüfung ist regelmäßig ohne kompetente rechtliche Begleitung nicht möglich.

Typische Konflikte im Kontext von Wohneigentum

In seiner Stellung als Eigentümer einer Wohnung werden dem Käufer Fragen hinsichtlich des Sondereigentums und des Gemeinschaftseigentums begegnen. Das Gemeinschaftseigentum wird gemeinsam von allen Miteigentümern verwaltet. Dazu werden dritte Beteiligte wie etwa ein Hausverwalter involviert.  Mit der Verwaltung und Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums entstehen Kosten. Zu deren Deckung wird unter anderem das sogenannte Hausgeld festgesetzt. Hierbei können bereits zahlreiche Streitigkeiten erwachsen, etwa über die Höhe des Hausgeldes, über spezielle Investitionen in das Gemeinschaftseigentum wie Sonderumlagen, über die Qualität der Arbeit des Hausverwalters und dessen Auswahl, über den laufenden Wirtschaftsplan für das Haus, über die Nutzung des Sondereigentums und deren Auswirkung auf das Gemeinschaftseigentum und vieles mehr.

Die Eigentümerversammlung - ein schwieriges Gremium

Die Eigentümerversammlung ist das wichtiges Entscheidungsorgan der Miteigentümer. Hier entscheidet die Eigentümergemeinschaft durch Beschluss über alle Details zur Verwaltung des Wohneigentums von der Jahresabrechnung bis hin zum Wirtschaftsplan. Bereits bei der formalen Gestaltung, wie etwa der Einladung zu der Eigentümerversammlung oder der Versammlungsdurchführung, können viele rechtliche Fehler gemacht werden, da das Wohnungseigentumsgesetz hier einige formelle Anforderungen stellt. So sind etwa Eigentümerversammlungen grundsätzlich nicht öffentlich. Entscheidungen werden nach dem Mehrheitsprinzip getroffen. Regelmäßig gilt eine Mehrheit nach Köpfen. Jedoch kann in der Teilungserklärung festgelegt worden sein, dass abweichend davon nach anderen Maßstäben entschieden wird, etwa nach dem Wert des einzelnen Sondereigentums. Wer beim Kauf einer Wohnung solche Abweichungen in den Verträgen übersieht, kann sich unter Umständen in einer ständigen Minderheitsposition in der Abstimmung wiederfinden. Auch an dieser Stelle wird erneut deutlich, wie wichtig die frühzeitige Prüfung der zugrundliegenden Vertragswerke und rechtlichen Gesamtsituation durch einen im Wohneigentumsrecht routinierten Rechtsanwalt ist. Er wird Sie im Vorfeld auf entsprechende Abweichungen und deren mögliche Folgen hinweisen.

Wohneigentumsrecht - wer entscheidet im Streitfall?

Zuständig bei Streitigkeiten in der Miteigentümergemeinschaft ist erstinstanzlich das Amtsgericht, in dessen Bezirk das streitbefangene Grundstück liegt. Wichtig ist, dass für bestimmte Klagen Fristen zu beachten sind. Wenn etwa ein Miteigentümer eine Beschlussfassung aus der Eigentümerversammlung gerichtlich angreifen will, muss er die Klage innerhalb eines Monats nach Beschlussfassung einreichen und sie innerhalb von zwei Monaten nach Beschlussfassung begründen (§ 46 Abs. 1 WEG).

Sie wollen eine Wohnung kaufen oder verkaufen? Vermeiden Sie teure rechtliche Nachteile, die aus Unkenntnis entstehen. Wir kennen uns aus im Wohnungseigentumsrecht. Lassen Sie deshalb entsprechende Verträge bereits vor Abschluss von uns prüfen.  Gehen Sie auch als späterer Miteigentümer keine rechtlichen Risiken ein und wahren Sie Ihre Rechte in der Miteigentümerversammlung. Wir beraten und vertreten Sie in allen wohnungseigentumsrechtlichen Angelegenheiten. Auch Hausverwaltungen finden bei uns ihren rechtlichen Ansprechpartner.