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In jedem Fall der richtige Zug!

Zwangsversteigerung? Ein Anwalt für Immobilienrecht berät Sie, wenn die Versteigerung Ihrer Immobilie droht. - Rechtsanwalt Dubrowsky aus Rastatt

Ihr Anwalt für Immobilienrecht - Rechtliche Hilfe, wenn die Zwangsversteigerung droht

Wer einer anderen Personen einen Geldbetrag schuldet, muss diesen natürlich zahlen. Erfolgt die Zahlung nicht, kann der Gläubiger vor Gericht einen sogenannten Titel erwirken. Zahlt der Schuldner dann immer noch nicht, kommt es zur Zwangsvollstreckung. Für Geldforderungen in das unbewegliche Vermögen sind unter anderem Zwangsversteigerungen vorgesehen.

Als unter anderem auf Immobilienrecht spezialisierte Kanzlei möchten wir Ihnen helfen, wenn Ihnen die Versteigerung in Ihr unbewegliches Vermögen droht, Sie auf Gläubigerseite einen rechtskräftigen Titel vollstrecken oder eine zwangsversteigerte Immobilie als Käufer erstehen möchten. Falls noch kein vollstreckbarer Titel vorliegt, vertreten wir Sie zudem gerne im Erkenntnisverfahren, so dass eine möglich Zwangsvollstreckung unter Umständen sogar gänzlich abgewendet werden kann. Zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Wann drohen Zwangsversteigerungen?

Zwangsversteigerungen gehören zum Zwangsvollstreckungsrecht, welches immer dann zur Anwendung kommt, wenn ein Anspruch zwangsweise - also gegen den Willen des Schuldners - durchgesetzt werden soll. Das Zwangsvollstreckungsrecht ist deshalb so wichtig, weil ein Gläubiger zwar vor Gericht eine Forderung im Rahmen einer Leistungsklage einklagen kann. Sollte ein Richter dieser Klage stattgeben, ist aber noch nicht gewährleistet, dass der Schuldner auch wirklich zahlt. Da der Gläubiger nun aber einen rechtskräftigen Titel - das Urteil - hat, kann er die Zwangsvollstreckung etwa in Form der Versteigerung einer Immobilie des Schuldners betreiben (persönlich betreibender Gläubiger). Es ist aber auch einem Gläubiger, dessen Recht an der Immobilie im Grundbuch eingetragen ist wie etwa eine Hypothek, möglich, das Zwangsversteigerungsverfahren einzuleiten (dinglich betreibender Gläubiger). Die Zwangsvollstreckung in bewegliches Vermögen aufgrund einer Geldforderung erfolgt dahingegen durch Pfändung (der bekannte "Kuckuck") und öffentliche Versteigerung.

Gegen eine Versteigerung können Sie sich beispielsweise mit einer Vollstreckungsgegenklage wehren. Drittberechtigten steht außerdem die Klage der vorzugsweisen Befriedigung oder die Drittwiderklage zur Verfügung. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Anwalt für Immobilienrecht, welche Rechtsmittel für Sie infrage kommen.

Wie läuft die Versteigerung von Immobilien ab?

Die Versteigerung muss vom Gläubiger vor dem Amtsgericht, in dessen Bezirk die Immobilie liegt, beantragt werden. Dazu benötigt er den bereits erwähnten Vollstreckungstitel. Dieser kann beispielsweise in einem Urteil oder einer notariellen Urkunde begründet sein. Nach mehreren weiteren Verfahrensschritten wird dann von einem Sachverständigen der Verkehrswert der Immobilie festgelegt und daraufhin ein Versteigerungstermin anberaumt. Im Amtsgericht hat jedermann dann mindestens 30 Minuten Zeit, ein Gebot abzugeben. Liegt dieses über dem Minimalwert, bietet keine andere Person und werden keine weiteren Anträge gestellt, erfolgt der Zuschlag durch Beschluss. Der Ersteher wird sofort Eigentümer und muss bis spätestens zum Verteilungstermin, in welchem der Versteigerungserlös dann auf alle Gläubiger aufgeteilt wird, den Auktionspreis auf das Gerichtskonto überweisen.

Im Zwangsversteigerungsverfahren entstehen für den Gläubiger verschiedenartige Kosten wie etwa Verfahrensgebühren oder Sachverständigenkosten, die er vorstrecken muss. Schlägt die Versteigerung fehl, bleibt er auf diesen sitzen. Zudem sind Zwangsversteigerungen sehr zeitintensiv und manchmal nicht zielführend, wenn etwa das geringste Gebot nicht erreicht wird oder niemand bietet.

Zwangsvollstreckung und Insolvenzverfahren

Verschuldete Personen oder Unternehmen haben unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit, Insolvenz anzumelden und so alle Gläubiger nach und nach gleichmäßig zu befriedigen. Für Privatpersonen findet am Ende des Verfahrens zudem unter Umständen eine Restschuldbefreiung statt. Wenn Sie also von der Schuldenlast erdrückt werden, ist das Insolvenzverfahren eine gute Variante, vom Insolvenzverwalter begleitet, wieder schuldenfrei zu werden. Zudem ist die Zwangsvollstreckung im Insolvenzverfahren unzulässig. Bereits laufende Zwangsversteigerungen können auf Antrag einstweilen eingestellt werden.

In den Bereich "Immobilienrecht" fallen auch Zwangsversteigerungen bzw. alle Fragestellungen zu diesem Themengebiet. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite, wenn beispielsweise Ihr Haus versteigert werden soll. Wir beraten Sie aber auch gerne, wenn Sie eine zwangsweise Versteigerung einer Schuldnerimmobilie anstreben. Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere fachkundigen Anwälte für Immobilienrecht.

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