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In jedem Fall der richtige Zug!

Schadensrecht: Ansprüche Schadensersatz sichern, belegen, durchsetzen - Rechtsanwalt Dubrowsky aus Rastatt

Die von Ihnen gekaufte Ware ist mangelhaft, der bestellte Handwerker arbeitet nicht zuverlässig, nach einem von Ihnen unverschuldeten Autounfall müssen Sie sich von einem Arzt behandeln lassen - In all diesen und vielen weiteren Fällen werden Sie ein Interesse daran haben, einen Schadensersatz oder Wiedergutmachung für die mangelhafte Ware, die unprofessionelle Handwerksleistung, die hohen Arztkosten oder ein Unfall-Trauma zu erhalten. Auf den ersten Blick erscheinen Schadensersatzansprüche unproblematisch. Auf den zweiten Blick ist ein solcher Anspruch jedoch an viele Bedingungen geknüpft und manchmal nicht durchsetzbar.

Das Schadensrecht ist nämlich komplex und ein Schadensersatzanspruch kann sich aus einer Vielzahl von Normen - vor allem aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) - ergeben. Dazu müssen jedoch stets alle Voraussetzungen dieser Normen vorliegen, Fristen müssen gewahrt und Beweise gesammelt werden. Aus diesem Grund ist es ratsam, einen fachkundigen Anwalt für Schadensrecht mit Ihrem Fall zu betrauen. Dieser nennt Ihnen mögliche Anspruchsgrundlagen und weist gleichzeitig auf Ihre Erfolgschancen hin.

In welchen Fällen besteht ein Recht auf Schadensersatz?

Ein Schadensersatzanspruch kommt in unterschiedlich  gelagerten Fällen infrage. Häufig ergibt er sich aus Pflichtverletzungen eines Vertragspartners. Vor allem bei Kaufverträgen ist einiges zu beachten, denn Schadensersatz wird hier nicht direkt gewährt. Wird Ihnen etwa mangelhafte Ware geliefert, so müssen Sie dem Verkäufer in den meisten Fällen zunächst eine angemessene Frist zur Nacherfüllung setzen. So soll dieser die Möglichkeit bekommen, doch noch ordnungsgemäß seinen Teil des Vertrages zu erfüllen.

Das Schadensrecht gewährt außerdem Schadensersatz im Falle von deliktischen Handlungen - also wenn keine vertragliche Beziehung zwischen den Parteien bestanden hat. Dafür muss eine Rechtsgutsverletzung vorliegen. Diese kann etwa in der Beschädigung des Eigentums oder der Verletzung des Körpers einer anderen Person liegen.

Es sind zahlreiche weitere Beispiele für einen Schadensersatzanspruch zu nennen. Lassen Sie sich gerne von unserer Kanzlei beraten.

Welche Schäden werden ersetzt?

Im Anschluss an die Frage, ob überhaupt ein Anspruch auf Schadensersatz besteht, muss die Frage geklärt werden, welche Schäden auf der Pflicht- oder Rechtsgutsverletzung beruhen und welche Positionen überhaupt ersatzfähig sind. Einige Beispiele für ersatzfähige Schäden sind:

  • Nutzungsausfall (besonders wichtig bei Kfz-Schäden),
  • Verdienstausfall ,
  • Entgangener Gewinn,
  • Rechtsanwaltskosten,
  • Mehrkosten bei Deckungskauf,
  • Behandlungskosten,
  • Merkantiler Minderwert.

Schmerzensgeld - Wann und für wen besteht ein Anspruch?

Ein Anspruch auf Ersatz immaterieller Schäden besteht insbesondere in den gesetzlich geregelten Fällen. Ein solcher Fall liegt etwa vor, wenn eine Verletzung des Körpers, der Gesundheit, der Freiheit oder der sexuellen Selbstbestimmung gegeben ist. Wie hoch in diesem Zusammenhang das sogenannte Schmerzensgeld ausfällt, kann mangels objektiver Kriterien aus sogenannten Schmerzensgeldtabellen entnommen werden, die für den jeweiligen Richter jedoch nicht verbindlich sind.

Nach der Celler Schmerzensgeldsammlung wurde beispielsweise einer Schülerin, die aufgrund eines Oberschenkelbruchs und weiterer Beinfrakturen schmerzhafte Behandlungen über sich ergehen lassen und ein Schuljahr wiederholen musste, ein Schmerzensgeld von 18.000,00 Euro zugesprochen. Dahingegen fallen die Beträge für ein bei einem Unfall erlittenenem Schleudertrauma eher gering aus, es kommt jedoch immer auf den Einzelfall an.